Ende 2010/Beginn 2011 Planung und Baubetreuung des Deponiegasfassungs- sowie Gasverwertungssystem auf der Neudeponie in Samsun (Türkei). Erste Ausbaustufe 1,4 MW(el), geplante Endleistung 4,0 MW(el).
...Deponiegas - Allgemein
Deponiegas entsteht in Mülldeponien hauptsächlich durch den bakteriologischen und chemischen Abbau von organischen Inhaltsstoffen des Mülls. Es besteht aus den Hauptbestandteilen Methan (CH4) und Kohlendioxid (CO2), die in der anaeroben, stabilen Methanbildungsphase in einem Verhältnis von 60/40 % vorliegen. In dieser Phase kann eine gastechnische Nutzung mittels BHKW-Anlagen, bis maximal 15 Jahre nach dem Ablagerungsende erfolgen. Spurenstoffe im Deponiegas, insbesondere organisches Silizium, Schwefelwasserstoff, Fluor und Chlor können zu Problemen in der motorischen Gasverwertung führen.
Die deponiespezifischen Konzentrationen sollten deshalb vor der Projektimplementierung ermittelt werden, um die Art und den Umfang einer evtl. notwendigen Gasreinigung festzulegen. Der Gasbildungsprozess ist zudem im hohen Maße von der Müllzusammensetzung und Einlagerungsmenge, dem Ablagerungskonzept, Wassergehalt sowie den deponieseitigen und klimatischen Bedingungen abhängig. Eine angepasste Deponiegasprognose ist hierbei eine notwendige Voraussetzung, um den Projektumfang, die Laufzeit und die ökonomischen Rahmenbedingungen sachgerecht abzuschätzen. Eine Aufnahme und Berücksichtigung der lokalen Verhältnisse und örtlichen Rahmenbedingungen ist hierfür unabdingbar.
Wir können Sie dabei mit unserem Wissen, aus einer Vielzahl von weltweit implementierten Projekten, in jeder Phase Ihrer Projektumsetzung unterstützen. Dies gilt nicht nur für Projekte der aktiven Deponiegasverwertung, sondern auch für klimarelevante Schutzentgasungen bis zur passiven Entsorgung von Deponie- Schwachgasen.
Ende 2010/Beginn 2011 Planung und Baubetreuung des Deponiegasfassungs- sowie Gasverwertungssystem auf der Neudeponie in Samsun (Türkei). Erste Ausbaustufe 1,4 MW(el), geplante Endleistung 4,0 MW(el).
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